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24. Jahrestagung der Deutschen Transplantationsgesellschaft

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10:00 - 11:15
Wissenschaftliche Sitzung: Niere III

Vorsitz: Manfred Hecking, Wien; Friedrich Thaiss, Hamburg

10:00
V060

Genetische Polymorphismen in der Nierentransplantation - klinisch relevant oder nice to have?

*Bernd Krüger1
1 Universitätsklinikum Mannheim, V. Medizinische Klinik, Mannheim, Deutschland
Abstract-Text :

.



10:18
V061

Management des Posttransplantationsdiabetes

*Manfred Hecking1
1 Allgemeines Krankenhaus der Stadt Wien, Medizinische Universitätsklink III, Klinische Abteilung für Nephrologie und Dialyse, Wien , Österreich
Abstract-Text :

.



10:36
V062

Rekurrenz der Grunderkrankung - die unterschätzte Gefahr?

*Friedrich Thaiss1
1 Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, III. Medizinische Klinik und Poliklinik, Hamburg, Deutschland
Abstract-Text :

.



10:54
V063

Plasmapheresis and abatacept for early recurrence of idiopathic FSGS after kidney transplantation

*Martina Guthoff1, Hanno  Bunz1, Dorothea  Baumann 1, Kerstin  Amann1, Silvio Nadalin1, Nils  Heyne1
1 Universitätsklinikum Tübingen, Endokrinologie und Diabetologie, Angiologie, Nephrologie und Klinische Chemie, Tübingen, Deutschland
Abstract-Text :

Background: Idiopathic focal segmental glomerulosclerosis (FSGS) is associated with a relevant risk of recurrence following transplantation. Existence of a circulating permeability factor, i.e. soluble urokinase-type plasminogen activator receptor (suPAR) has been postulated. Plasmapheresis is a therapeutic option; whereas novel concepts directly target podocyte function via SMPDL-3b (rituximab) or  B7-1 (abatacept).


Clinical setting: A 20 yr. old patient suffered recurrence of primary FSGS early after living-donor kidney transplantation. By day 4, he developed unselective proteinuria up to 11.589 mg/g creatinine and nephrotic syndrome. Plasma concentrations of suPAR were significantly elevated with 4793 pg/ml. Renal biopsy was normal and renal vein thrombosis excluded.


Outcome: Plasmapheresis was initiated, resulting in decreasing suPAR concentrations and a reduction in proteinuria to 6724 mg/g creatinine. For stabilization of podocyte function, abatacept (5 mg/kg bwt) was subsequently administered, resulting in a rapid decrease in proteinuria to 595 mg/g creatinine. Renal allograft function was normal throughout follow-up.    


Conclusion: Early recurrence of idiopathic FSGS after kidney transplantation may effectively be treated by plasmapheresis and abatacept. Our data support the concept of a dual approach with extracorporeal elimination of suPAR and direct stabilization of podocyte function, resulting in effective and sustained reduction in proteinuria.


 



11:04
V064

Individuelle Herangehensweise von Nierenpathologen weltweit an die Diagnose einer Borderline akuten T- Zell-mediierten Abstossung

*Jan Ulrich Becker1, Anthony Chang2, Volker Nickeleit3, Parmjeet Randhawa4, Candice Roufosse5
1 Universitätsklinikum Köln, Institut für Pathologie, Köln, Deutschland
2 The University of Chicago Medicine, Division of Nephropathology, Chicago, Vereinigte Staaten von Amerika
3 The University of North Carolina, Division of Nephropathology, Chapel Hill, Vereinigte Staaten von Amerika
4 UPMC-Montefiore Hospital, Department of Pathology, Division of Transplantation Pathology, Pittsburgh, Vereinigte Staaten von Amerika
5 Hammersmith Hospital, Imperial College Healthcare NHS Trust, Department of Cellular Pathology, London, Großbritannien
Abstract-Text :

Fragestellung: Beim letzten Banff-Meeting wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, um die diagnostische Kategorie "Verdacht auf akute T-Zell-mediierte Abstoßung (Borderline)" zu verbessern. Nicht zuletzt weil die Definition von Borderline mit dem Banff 2005er Update ihre Eindeutigkeit bzgl. der unteren Schwelle für tubulointerstitielle Infiltrate (Banff i0 oder i1) verloren hatte, führten wir eine Umfrage unter allen Mitgliedern der Renal Pathology Society zu ihrer individuellen Herangehensweise an diese Diagnose durch.


Methoden: Eine Web-basierte Umfrage wurde an alle 503 Mitglieder der Renal Pathology Society versandt (153 valide Antworten).
Darüberhinaus führten wir eine Datenbankauswertung durch, ob Banff i0 oder i1 die als Mindestanforderung in den meistzitierten Aufsätzen über Borderline verwendet wurde.


Ergebnisse: Antworten kamen von allen Kontinenten, Arten von Institutionen und Erfahrungsniveaus. 92/138 Borderline-Benutzern (67%) benutzen weiter die 1997 Definition von Borderline (mindestens i1), nicht die aktuelle Definition (Banff i0 ausreichend). 51/139 Borderline-Benutzern (37%) geben zu, manchmal die tubulointerstitiellen Infiltrate (Banff i) zu übertreiben, um bei Tubulitis eine Borderline-Diagnose erreichen zu können. 73/152 Nierenpathologen (48%) sind unzufrieden mit der diagnostischen Kategorie Borderline. Die häufigsten genannten Gründe dafür in den Freitextfeldern waren geringer klinischer Nutzen dieser zweideutigen diagnostischen Kategorie, die willkürliche Definition der unteren Schwelle von Borderline und die Breite der Definition.
Die Mehrzahl der meistzitierten Aufsätze zu Borderline basieren auf der 1997er Definition (mindestens i1) und entsprechen somit nicht der aktuellen (i0 reicht). Den älteren, auf Banff 1993 basierenden Aufsätzen fehlt eine präzise Schwellenangabe zur Trennung von i0 undi1.


Schlussfolgerungen: Wir brauchen prospektive randomisierte Studien, um Borderline neu zu definieren, speziell was die Einordnung von Fällen mit Tubulitis und minimalen tubulointerstitiellen Infiltraten und solche mit ausgedehnten tubulointerstitiellen Infiltraten und minimaler Tubulitis anbelangt.
Eine Web-basierte Synopse sollte die über die zahlreichen Banff-Aufsätze verstreuten Regeln und Definition zusammenfassen. Darüberhinaus sollte ein Help-Desk geschaffen werden, um Probleme mit der praktischen Anwendung der Banff-Klassifikation frühzeitig zu erkennen und sinnvolle Gegenmaßnahmen einzuleiten.